Z-1013 - Der Bausatzrechner aus Riesa
- Details
- Erstellt am Mittwoch, 01. Juni 2011 16:32
- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. August 2011 15:47
- Geschrieben von Hoffi
- Zugriffe: 475
Ein Vorwort:
Wie kam ich zum Computer?
Am Anfang war ... naja., es war die mir entwendete Diskothek und damit verbunden der Wunsch des Wiederaufbaus und dazu meine Art und Weise, wie ich meine Diskothekenveranstaltungen durchführte. Ohne auf Einzelheiten hier einzugehen zu wollen, war mir plötzlich der Gedanke gekommen, man müsste doch die Musikauswahl und das Herausfiltern des gewünschten Titels mit einem Computer erledigen können.
Doch wie war es zu DDR-Zeiten? Hatte man das nötige Kleingeld, waren es lange Wartezeiten, waren "Westimporte" oft sehr teuer, oder bei fehlendem Geld ... naja, es blieb oft nur die Methode "Do Your Self".
Unbeleckt, wie ich war, erst mal Bücher und Zeitschriften wälzen. Dabei kam ich im "Funkamateur", einer Zeitschrift, auf einen Selbstbau-Computer "AC1". Leiterplatine besorgen, Bauelemente suchen und kaufen, nebenbei lernen, wie funktioniert ein Transistor, wie die Schaltkreise, - NAND, NOR, FLIP-FLOP usw, bis zum höheren Schaltkreis wie Speicher, DMA-Controller u.ä., und der Prozessor.
Das interessante ist, ich habe die Röhrentechnik beherrscht, wusste, wie man Röhrenschaltungen aufbaut, ich fand keinen Zugang zum Transistor, Das sog. Vierpolmodell blieb mir ein Buch mit sieben Siegeln. Erst als ich den Transistor als Schalter kennenlernte, machte es plötzlich "klick", jetzt begriff ich die Wirkungsweise. Das mal am Rande.

Selbstbau-Computer "AC1" aus der Zeitschrift "Funkamateur
und was mansche daraus gemacht haben.
(Bild aus Robotron - Selbstbauobjekte)
Während des Aufbau des "AC1" las ich im "Funkamateur" den Aufruf zu einer Z-1013 Konferenz an der TU in Dresden. Ausrichter war ein Z-1013 Club an der TU. Da es nicht schadet, mal hinein zu schauen, meldete ich mich zu dieser Konferenz an.
Damit nahm mein Schicksal seinen Lauf.
- Zurück
- Weiter >>


